Freundschaft im Sportbereich anhand von Beispielen erläutern
- Jesse Owens und Luz Long (Olympiade 1936)
- Coppi e Bartali
Lies den Text und beantworte die Fragen. Jessie Owens und Lutz Long, 1936 (aus Komm mit 2, Seite 101)
1936, zur Zeit Hitlers, fanden die olympischen Spiele in Berlin statt. Viele Athleten aus aller Welt nahmen daran teil, darunter auch der dunkelhäutige Jessie Owens, der Beste im Weitsprung. Auch Deutschland hatte einen sehr guten Weitspringer. Er hieß Lutz Long. Er hatte auch sehr gute Chancen, die Olympischen Spiele zu gewinnen. Tatsächlich machte er bei der Qualifikation einen olympischen Rekordsprung. Als Owens springen sollte, verließ Hitler die Loge. Owens fühlte sich deswegen so verletzt, dass er die Qualifikation beim ersten und zweiten Sprung nicht schaffte. In dieser Situation ging Lutz Long zu ihm und sagte: “Jessie, du kannst doch viel besser springen! Du musst dich qualifizieren!” Er beruhigte Owens und gab ihm gute Tipps für den dritten und letzten Sprung. Owens sprang und konnte sich endlich qualifizieren. Schließlich konnte er auch mit einem Sprung von 8,06 m die Goldmedaille gewinnen. Long bekam die Silbermedaille. “Am meisten hat mich die Reaktion Longs nach meinem Sieg beeindruckt”, schrieb Owens später in seinem Buch Mein Leben als Schwarzer. Er hielt meine Hand hoch und rief laut: “Jessie Owens! Jessie Owens!” Und das Publikum wiederholte meinen Namen: ” Tschäßi-Owens! Tschäßi Owens!” “Ich war sprachlos”. Nach diesem Ereignis wurden Owens und Long Freunde. “Das war die schönste Freundschaft, die ich je mit einem Weißen hatte,” schrieb Owens in seinem Buch.
Wer waren Owens und Long?
Wann trafen sie sich?
Wer war damals Regierungschef?
Wie war der erste Sprung von Long?
Was passierte, bevor Owens sprang, um sich zu qualifizieren? Warum?
- Jesse Owens und Luz Long (Olympiade 1936)
- Coppi e Bartali
Lies den Text und beantworte die Fragen.
(aus Komm mit 2, Seite 101)
1936, zur Zeit Hitlers, fanden die olympischen Spiele in Berlin statt. Viele Athleten aus aller Welt nahmen daran teil, darunter auch der dunkelhäutige Jessie Owens, der Beste im Weitsprung. Auch Deutschland hatte einen sehr guten Weitspringer. Er hieß Lutz Long. Er hatte auch sehr gute Chancen, die Olympischen Spiele zu gewinnen. Tatsächlich machte er bei der Qualifikation einen olympischen Rekordsprung. Als Owens springen sollte, verließ Hitler die Loge. Owens fühlte sich deswegen so verletzt, dass er die Qualifikation beim ersten und zweiten Sprung nicht schaffte. In dieser Situation ging Lutz Long zu ihm und sagte: “Jessie, du kannst doch viel besser springen! Du musst dich qualifizieren!” Er beruhigte Owens und gab ihm gute Tipps für den dritten und letzten Sprung. Owens sprang und konnte sich endlich qualifizieren. Schließlich konnte er auch mit einem Sprung von 8,06 m die Goldmedaille gewinnen. Long bekam die Silbermedaille. “Am meisten hat mich die Reaktion Longs nach meinem Sieg beeindruckt”, schrieb Owens später in seinem Buch Mein Leben als Schwarzer. Er hielt meine Hand hoch und rief laut: “Jessie Owens! Jessie Owens!” Und das Publikum wiederholte meinen Namen:
” Tschäßi-Owens! Tschäßi Owens!” “Ich war sprachlos”. Nach diesem Ereignis wurden Owens und Long Freunde. “Das war die schönste Freundschaft, die ich je mit einem Weißen hatte,” schrieb Owens in seinem Buch.
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